header-fbm

Signierstunde auf der Frankfurter Buchmesse 17

Signierstunde mit Hael und den Spiegeltoren

Signierstunde mit “Hael und den Spiegeltoren” in Halle 4.1 (Foto von Eve Jay)

Gestern war ich zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse! :D
Obwohl ich in der Vergangenheit schon häufiger auf der Leipziger Buchmesse war, hatte ich es bisher noch nie auf die Frankfurter geschafft. In den letzten Jahren habe ich immer mehr Neugier dran entwickelt, vor allem da die Messe wohl die besten Möglichkeiten für Illustratoren bietet, um mit Verlagen in Kontakt zu treten.

Als ich also mitbekam, dass dieses Jahr die Comic Solidarity mit einem Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse verteten sein würde, wollte ich die Gelegenheit unbedingt nutzen, dort zu signieren und in die Messe reinzuschnuppern.

Leider sorgten dieses Jahr einige Turbulenzen rund um rechte Verlage für Schlagzeilen, davon bekam ich selbst allerdings nichts vor Ort mit.
Im Gegenteil herrschte am Stand der Comic Solidarity in Halle 4.1 eine sehr herzliche und fröhliche Stimmung. Ich wurde sofort nett empfangen und mir wurde alles erklärt.
Ich konnte “Hael und die Spiegeltore” im Regal präsentieren und verkaufen lassen.

Großes Lob an die Leute, die diesen Stand quasi ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben. Die Gestaltung war bunt und liebevoll und die Künstler dort wurden toll unterstützt. Beim Signieren wurden wir sogar mit Getränken und Müsli-Riegeln versorgt. :)

Meine Signierzeit ging offiziell von 13 bis 15 Uhr, aber in guter Gesellschaft von meiner lieben Freundin Lydia und eines weiteren Comic-Künstlers aus Wuppertal dehnten wir unsere Signierstunden etwas aus.
Und obwohl die Zeit im Vergleich zu einem kompletten Con-Wochenende begrenzt war, und die Messe so weitläufig war, fanden sich doch viele interessierte Besucher, die stehen blieben, um beim Zeichnen zu zuschauen oder die Bücher und Comics durchblätterten.
Und der ein oder andere war dann auch so angetan, ein Buch oder eine Postkarte zu erwerben.

Die Signierstunde ging echt schnell rum und hat viel Spaß gemacht! :)

Ansonsten blieb mir noch etwas Zeit, den Bilderbuchbereich in Halle 3.0 und die Cosplay Corner in Halle 1 zu besuchen. Leider war es nicht möglich, sich viel im Detail anzuschauen, aber zumindest schaute ich in Halle 3 einen Teil der “A House Divided” Lesung und stöberte am Stand der Illustratoren Organisation und des Bilderbuchmuseums Troisdorf. In Halle 1 hatte ich Gelegenheit mit dem Pyramond Verlag sowie den Manga Autorinnen Inga Steinmetz, Melanier Schober und Christina Plaka zu plaudern, was den Tag sehr schön abgerundet hat!

Vor meiner Zugrückfahrt hatte ich noch etwas Zeit und half beim Abbau des Standes. Zum Glück waren noch viele Helfer zur Stelle, so dass die Arbeit so gut wie möglich verteilt werden konnte.

Alles in allem hat mir der Tag gut gefallen und falls sich nächstes Jahr wieder eine Gelegenheit ergibt, wäre ich gerne auch für mehrere Tage dabei!

 

Fotos von Eve Jay

Postkarten Motive

hael-blumen4 leah-nachtblumen04 - Kopie

 

Diese beiden Motive liegen der ersten Auflage gratis als Postkarten bei. :)
Der umrankte, weiße Rahmen ist mit partiellem Glanzlack überzogen!

Ursprünglich habe ich mit der blauen Version von Leah begonnen und hatte als Inspiration dunkel das Bild “Carnation, Lily, Lily, Rose” von John Singer Sargent im Hinterkopf. Das Bild bewundere ich schon lange und hatte auch bereits Gelegenheit, das Original in der Tate Britain zu sehen. Irgendwie denke ich bei der Farbwelt immer an eine bestimmte Erinnerung aus meine Kindheit, als ich zur blauen Stunde durch den Garten lief und den blau-lila Schimmer auf dem weißen Wiesenschaumkraut bewunderte.

Vorbestellungen eröffnet!

Das Buch kann nun vorbestellt werden. :D
Erhältlich auf dem Comic Festival München und der Dokomi in Düsseldorf.
Versand ab Anfang Juni 2017!

Alle Infos im Bestellformular!

 

Buch-BestellerPreview

Hael und die Spiegeltore
1. Auflage
Hardcover in Din A 4 quer,
76 Seiten, mit Fadenbindung,
vollfarbig gedruckt auf 130g Bilderdruckpapier matt

Der 1. Auflage liegen exklusiv zwei gratis Postkarten bei!

Preis: 20 Euro

JETZT VORBESTELLEN!

 

Für Liebhaber und Sammler gibt es auch eine limierte Sonder Edition mit Veredelung und schönen Extras für 30 Euro!

header-erinnerdich

Findest du alle Paare?

Decke die Karten auf, um Paare zu finden. Wie viele Versuche brauchst du?
Viel Spaß beim Spielen!

Puzzle by mypuzzle.org
Weristdas2

Wer ist das da?

Eine Geschichte braucht Protagonisten. Was einen guten Protagonisten ausmacht, darüber lässt sich streiten. Meine Abschlussarbeit für mein Studium schrieb ich über Figuren, und bis heute haben sie mich nicht los gelassen und werden es nie! Ich liebe Figuren. Mir eine Figur auszudenken fällt mir leicht. Darum gehe ich meist über die Figuren an eine Geschichte, statt von einer Geschichte ausgehend die Figuren zu entwickeln, die diese Geschichte erleben sollen.

Oft ist das erste was ich suche die Aura einer bestimmten Persönlichkeit. Das heißt ich überlege, was diese Figur ausmacht. Etwa: Heiterkeit. Das zweite, was kommt, ist der Name. Er sollte zu dem Gemüt der Figur passen. Ist die Figur sehr heiter, könnte sie etwa: Leonie Sommer heißen. Aber auch jeder andere heiter klingende Name wäre geeignet. Ich mag sprechende Namen. Die Grundlegende Eigenschaft soll für mich gleichzeitig Stärke, aber auch Schwäche der Figur beinhalten. Eine heitere Figur wäre etwa immer gut gelaunt, andere würden sie schnell mögen. Ihre Schwäche läge dann aber schon direkt in diesem Anspruch begründet: Immer heiter zu sein ist unmöglich, außer, die Figur blendet einfach alle traurigen Ereignisse aus. Irgendwann aber fällt ihr das dann natürlich auf die Füße und sie muss lernen, auch mal traurig sein zu dürfen. Das ist ein ganz einfaches Grundmuster, es geht natürlich immer auch komplizierter.

Bei unserer Geschichte nun war die Schwierigkeit, dass ich Namen brauchte, die sich normal aber auch gespiegelt lesen lassen und trotzdem einen Klang haben. Das führte zu längeren Listen, was möglich ist. Dabei stellte ich fest, dass es nie lange Namen sind, die auch rückwärts gesprochen noch einen angenehmen Klang haben. Die Wahl fiel auf Leah und Evan – Hael und Nave.

Maskenball

Ein Maskenball soll es sein!

Auf einem nächtlichen Spaziergang beschlossen wir, dass wir gern einen Maskenball in der Geschichte hätten – einfach, weil es eine schöne Szene gäbe und eine interessante Zeichnung.

Diese Maskenballszene bereitet mir eine ganze Weile Kopfzerbrechen. Sie sollte sich ganz natürlich in die Geschichte fügen und sinnhaft sein. Sie musste also möglicherweise sogar ein Schlüsselelement werden.

In dem Film Reise ins Labyrinth mit David Bowie erlebt das Mädchen Sarah solch einen Schlüsselmoment. Nach dem Biss in einen vergifteten Apfel nimmt sie an einem koboldhaften Ball in einer Glaskugel teil, bis ihr auffällt, dass sie einer Scheinwelt erlegen ist und sie sich aus der Situation befreien kann. Eine sehr beeindruckende Szene. Leider schon gedacht, geschrieben und verfilmt. Nichts für unser Manuskript also. Aber ein Orientierungspunkt, was möglich ist.

Inzwischen steht unsere eigene Maskenballszene und ist mit der Geschichte verwoben! :)