Die Figuren: Hael

mini-haelHael hat es nicht einfach. Ganz und gar nicht. Die Herausforderungen, vor denen sie steht, sind nicht ohne. Aber Hael ist ein pfiffiges Mädchen. Wir können gespannt sein, wie sie sich macht!

Augen: grau
Haare: dunkelbraun
Lieblingsspeise: Salzgemüse, Zimtpudding
Lieblingstier: Schmetterling, Taube
Mag: Lesen, Schreiben, Herbst
Wunsch: eine großartige Rorrim Raiser zu werden
Lieblingsfarbe: grün
Weristdas2

Wer ist das da?

Eine Geschichte braucht Protagonisten. Was einen guten Protagonisten ausmacht, darüber lässt sich streiten. Meine Abschlussarbeit für mein Studium schrieb ich über Figuren, und bis heute haben sie mich nicht los gelassen und werden es nie! Ich liebe Figuren. Mir eine Figur auszudenken fällt mir leicht. Darum gehe ich meist über die Figuren an eine Geschichte, statt von einer Geschichte ausgehend die Figuren zu entwickeln, die diese Geschichte erleben sollen.

Oft ist das erste was ich suche die Aura einer bestimmten Persönlichkeit. Das heißt ich überlege, was diese Figur ausmacht. Etwa: Heiterkeit. Das zweite, was kommt, ist der Name. Er sollte zu dem Gemüt der Figur passen. Ist die Figur sehr heiter, könnte sie etwa: Leonie Sommer heißen. Aber auch jeder andere heiter klingende Name wäre geeignet. Ich mag sprechende Namen. Die Grundlegende Eigenschaft soll für mich gleichzeitig Stärke, aber auch Schwäche der Figur beinhalten. Eine heitere Figur wäre etwa immer gut gelaunt, andere würden sie schnell mögen. Ihre Schwäche läge dann aber schon direkt in diesem Anspruch begründet: Immer heiter zu sein ist unmöglich, außer, die Figur blendet einfach alle traurigen Ereignisse aus. Irgendwann aber fällt ihr das dann natürlich auf die Füße und sie muss lernen, auch mal traurig sein zu dürfen. Das ist ein ganz einfaches Grundmuster, es geht natürlich immer auch komplizierter.

Bei unserer Geschichte nun war die Schwierigkeit, dass ich Namen brauchte, die sich normal aber auch gespiegelt lesen lassen und trotzdem einen Klang haben. Das führte zu längeren Listen, was möglich ist. Dabei stellte ich fest, dass es nie lange Namen sind, die auch rückwärts gesprochen noch einen angenehmen Klang haben. Die Wahl fiel auf Leah und Evan – Hael und Nave.

Maskenball

Ein Maskenball soll es sein!

Auf einem nächtlichen Spaziergang beschlossen wir, dass wir gern einen Maskenball in der Geschichte hätten – einfach, weil es eine schöne Szene gäbe und eine interessante Zeichnung.

Diese Maskenballszene bereitet mir eine ganze Weile Kopfzerbrechen. Sie sollte sich ganz natürlich in die Geschichte fügen und sinnhaft sein. Sie musste also möglicherweise sogar ein Schlüsselelement werden.

In dem Film Reise ins Labyrinth mit David Bowie erlebt das Mädchen Sarah solch einen Schlüsselmoment. Nach dem Biss in einen vergifteten Apfel nimmt sie an einem koboldhaften Ball in einer Glaskugel teil, bis ihr auffällt, dass sie einer Scheinwelt erlegen ist und sie sich aus der Situation befreien kann. Eine sehr beeindruckende Szene. Leider schon gedacht, geschrieben und verfilmt. Nichts für unser Manuskript also. Aber ein Orientierungspunkt, was möglich ist.

Inzwischen steht unsere eigene Maskenballszene und ist mit der Geschichte verwoben! :)

erste-ideen

Die ersten Ideen

Als wir anfingen die Grundidee einer Geschichte zu entwickeln, kamen wir schnell überein, dass unsere Geschichte etwas mit Spiegeln und Magie zu tun haben sollte. Und wer hat nicht schon beim Blick in den Spiegel dieses Gefühl gehabt, an einem Geheimnis beteiligt zu sein? Spiegelt sich dort wirklich nur genau das, was vor dem Spiegel da ist oder gibt es da noch etwas, etwas anderes?

Ein Spiegel bietet zahlreiche Anreize für Geschichten. Ob Gruselgeschichten oder Fantasy, alles scheint möglich. Gibt es ein „Hinter den Spiegeln“, sind Spiegel eine Tür zu einer geheimen Welt?

Der Klassiker unter den Geschichten, in denen die Hauptperson von der bekannten in die unbekannte Welt wechselt ist wohl Alice im Wunderland von Lewis Carroll, eine wunderschöne Geschichte, aber auch verschlüsselt in ihren Wundern. Was wollten wir machen? Vielleicht kleine und große Geheimnisse, aber keine zweite versteckte Lesart, für die Biographiekenntnisse nötig sind. Und natürlich kein Alice im Wunderland, das gibt es ja schließlich schon! Wir brauchten etwas neues, neue Ideen, eine neue Geschichte, unabhängig von bereits bestehender Literatur.

Also blieb folgender Ansatz: Unsere Hauptfigur hat eine besondere Fähigkeit, sie kann magische Spiegel erschaffen. In unserer Erzählwelt soll es zwei Welten geben, die durch Spiegel verbunden sind. Auf diesem Grundgedanken basierend, bauten wir die Geschichte Rorrim Raiser – Hael und die Spiegeltore aus.